Wir bei Achtzig20 sind anders. Unser Team ist jung, kreativ und so vielfältig wie unsere Projekte. Wir denken um die Ecke – weil jeder eine eigene Geschichte zu erzählen hat. In „Auf einen Kaffee mit…“ triffst du wöchentlich auf einen der Menschen und Consultants hinter Achtzig20. Diesmal blicken wir in den Kopf und das Leben von Betty.

Betty ist seit den frühen Anfängen Teil des Achtzig20-Teams in Ingolstadt. Im Interview plaudert sie von Nähmaschinen und aus dem Nähkästchen: Darüber, warum ihr komplexe Projekte am liebsten sind, was Achtzig20 mit Steve Jobs Garage gemeinsam hat und wie wir Teammeetings zum Pitchen für interne Startup-Ideen nutzen.

Was denkst du… Was ist das Erste, das deinen Kollegen zu dir einfällt?

Betty: Dass ich eine Strukturfanatikerin bin?

Fast… dass du einen hohen Anspruch an dich und dein Team hast. Wie siehst du deine Rolle hier?

Betty: Naja, ich bin Teamleiterin… aber ich will nicht als Vorgesetzte wahrgenommen werden (lacht). Ich will für mein Team ein Coach sein, sie an die Hand nehmen und ihnen Hilfsmittel mitgeben, um Projekte eigenständig vorantreiben zu können.

Zu welchem Hilfsmittel rätst du denn zum Beispiel, wenn’s im Projekt hakt?

Betty: Zum guten alten Stift und Papier. Mal es dir auf, nicht perfekt, nicht auf Folie, nur skizziert.

Dann gemeinsam brainstormen, loslegen und im besten Fall Struktur reinbringen. 

Wie kamst du eigentlich zu Achtzig20? Die Gerüchte sagen, du hast mal Mode studiert…

Betty: Ja, aber meine private Modeschule hat keine staatliche Akkreditierung bekommen – das wurde mir zu heiß. Nach meinem BWL-Studium an der WFI wollte ich dann unbedingt in eine kleine Beratung. Und dann bin ich zum Bewerbungsgespräch in unser erstes Büro eingeladen geworden. Das war damals noch eine Wohnung in den Kasernengebäuden.

 

Das klingt nach Steve Jobs in der Garage…

Betty: Das war richtiges Startup-Feeling! Unsere Anfänge waren eine Kombi aus Wohnen, Arbeiten, Feiern, 24/7. Ein bisschen wie eine moderne Kommune… (lacht)

Intensive Zeit?

Betty: Total. Wir waren ein Team von vier, fünf Leuten, alle ziemlich jung und haben gemeinsam die ersten Themen an Land gezogen: Eine große Akquisewelle gestartet, erste Projekte angestoßen.

Und heute?

Betty: Heute sind wir viel professioneller, aber der Spirit ist erhalten geblieben. Wir gehen immer noch gemeinsam feiern, machen Yoga oder Kickboxen, unternehmen was. Gehen zum Skifahren in die Berge oder verkleiden uns als Einhörner an Fasching. Wir wollen hier Spaß haben und zusammenwachsen, nicht nur arbeiten.

 

 Welche Projekte gefallen dir besonders?

Betty: Ich mag das Gefühl, komplexe, unübersichtlichen Projekte zu durchdringen. Wenn man am Anfang überhaupt nichts versteht, aber das Team hält trotz Schwierigkeiten zusammen. Wir beißen uns irgendwie durch und kriegen das Projekt am Ende gewuppt. Das ist ein tolles Gefühl – wirklich was geschafft zu haben! 

Was bedeutet das Team für dich?

Betty: Ohne das Team geht gar nichts. Sowohl für mich persönlich als auch im Projekt. Die Menschen sind jeden Tag der Grund, warum ich gerne in die Arbeit komme. Und in Projekten entsteht im Team eine Eigendynamik, die uns viel weiter trägt, als wenn wir einzeln kämpfen – besonders wenn’s mal schwierig wird.

 

Und trotzdem – jeder erste Impuls kommt von einer einzelnen Person… Was macht Achtzig20, damit die kreativen Einfälle der Einzelnen aufgefangen werden?

Betty: Wir haben z.B. in unseren Teammeetings ein Vorgehen entwickelt, um Themen anzustoßen, die nicht in den Projektalltag passen: Jeder kann beim Teammeeting seine Ideen für ein neues Start-up oder Pilotprojekt pitchen. Wenn die Mehrheit dafür stimmt, treiben wir den Einfall voran. Das ist eine super Möglichkeit, um zu testen, ob die eigene Idee was taugt.

 

Davon hast ja auch du schon mal Gebrauch gemacht. Im Teammeeting hast du ein neues Start-up angestoßen: Kleb-dich-reich. Worum geht‘s?

Betty: Ich hatte die Idee, Autowerbung wiederaufleben zu lassen: Auf einer Plattform, die Werbetreibende und Autofahrer zusammenbringt. Das Geschäftsmodell ist ganz einfach. Die teilnehmenden Autofahrer bekommen Geld dafür, mit Werbeaufklebern herumzufahren.

Was sind die nächsten Schritte für Kleb-dich-reich?

Betty: Wir versuchen die Plattform nach dem Achtzig20-Prinzip mit minimalem Funktionsumfang aufzusetzen. Wir haben schon die ersten Mockups erstellt, jetzt testen wir sie bei Kunden und Werbetreibenden. Und wenn das Feedback gut genug ist, starten wir durch.

Was ist aus dem Nähen geworden?

Betty: In meiner Freizeit nähe ich immer noch gerne. Zuhause stehen verschiedene Nähmaschinen herum und jede Menge Stoff.

Und welche Musik hörst du dabei?

Betty: Come, come, come, come, come along now…

Welches Buch liegt grad auf deinem Nachttisch?

Betty: Buchtitel vergesse ich immer (lacht). Genauso wie Titel von Theater- oder Ballettstücken …

Bist du kulturinteressiert?

Betty: Und wie! Ich komme aus einer Musikerfamilie und habe früher Klavier und Geige gespielt. Jetzt kommt die Musik leider viel zu kurz. Aber es steht auf meiner Liste, mir endlich ein Klavier anzuschaffen. Und eine Achtzig20-Band zu starten! (lacht)

Was steht noch auf deiner Liste?

Betty: Ein Besuch im Altstadttheater! Dafür werde ich einen Geburtstagsgutschein von Kollegen einlösen.

Hast du auch kulinarische Empfehlungen für die Ingolstädter unter uns?

Betty: Jede Menge! Das Lalibela für eine äthiopische Platte, das Due für eine schnelle Pasta oder der Postwagen für einen Gin Tonic… Ich bin ziemlich oft im Auftrag von mySMILE in der Stadt unterwegs. Das ist eine App, in der wir alle Insidertipps für Ingolstadt zusammenstellen. Rabatte, Aktionen, Läden, die man einfach kennen muss – oder unsere Secret Smile Partys. Kannst du dir im App-Store herunterladen.

Und wenn du gerade nicht für Achtzig20, mySMILE oder in Ingolstadt unterwegs bist?

Betty: Dann bin ich in den Bergen beim Skifahren oder Wandern!

 

Achtzig20 ist mehr als eine klassische Unternehmensberatung. Wir sind ein junges und innovatives Team, das zusammenhält und anpackt. Willst du Teil von Achtzig20 werden? Hier findest unsere aktuellen Stellenausschreibungen.

In „Auf einen Kaffee mit…“ war letzte Woche Maxi zu Gast. Im Interview liest du, was es mit Maxis ZDE auf sich hat, an welchen Stellen bei Achtzig20 er sein Psychologiewissen einsetzen kann und wie er Laufbegeisterten in Ingolstadt zu Höchstleistungen verhilft.