Seit einigen Jahren tauchen immer wieder neue sogenannte Augmented Reality-Brillen in der Tech-Szene auf. Mit Google Glass wurde 2013 die erste AR-Brille vorgestellt, 2016 folgte Microsofts HoloLens. Mit der Magic Leap One folgt nun der dritte große Player auf den Markt. Was die neue Brille kann und was von ihr zu erwarten ist, haben wir uns näher angesehen.

Bislang schienen alltagstaugliche Anwendungen der Augmented Reality (AR) – also der digital erweiterten Realität – noch Zukunftsmusik. Doch spätestens mit dem Verkaufsstart der Magic Leap One soll den Datenbrillen nun der Durchbruch gelingen. Durch das massive Gestell ist die Magic Leap One alles andere als ein schlichtes Designerteil. Dafür steckt umso mehr in der Brille: Mehrere Sensoren ermöglichen Gestensteuerung sowie Eye-Tracking. So kann der Nutzer mit den auf das Brillenglas projizierten Elementen interagieren. Hier verschmilzt buchstäblich Fantasie mit Realität. So kämpfen Ritter epische Schlachten im Wohnzimmer oder Verliebte schreiben sich gegenseitig Liebesgedichte in die Luft. Eines der aktuellen Highlights der Datenbrille ist eine Version des Kultspiels Angry Birds. Mit dem Controller als Vogelschleuder versucht der Nutzer die virtuelle Festung der Vögel zu zerstören.

Das Ziel des Herstellers, das Smartphone zu ersetzen, liegt mit der aktuellen Version jedoch noch in weiter Ferne. Aufgrund der Größe lässt der Komfort noch zu wünschen übrig. Auch die mit drei Stunden veranschlagte Akkulaufzeit liegt weit unter der von Mobiltelefonen. Dennoch erlaubt die Magic Leap One schon heute einen spannenden Ausblick darauf, was uns in den nächsten Jahren in Sachen Augmented Reality erwarten wird.

 


 

Inhaltliche Quellen:

http://www.pcgameshardware.de/Virtual-Reality-Hardware-258542/Specials/magic-leap-im-test-augmented-reality-1269329/

https://www.wired.de/article/die-magic-leap-ar-brille-ist-da-und-kostet-2-295-us-dollar