Der neuste Sportschuh frisch produziert innerhalb weniger Stunden in Ihren Händen? 

In Ihrer Lieblingsfarbe? Mit extra verstärkter Sohle, weil sonst der Fuß beim Laufen schmerzt?

Das geht, fragen Sie? Das geht sagen wir!

Werfen wir einen Blick in unsere Glaskugel. In diesem Fall nach Herzogenaurach. Hier hatte ein bekannter Sportartikelhersteller eine Vision: der Kunde soll in der Lage seinen Sportschuh individuell herzustellen und wenige Stunden später in den Händen zu halten. Pardon…an den Füßen zu tragen.

Mit der Speedfactory setzt Adidas neue Maßstäbe in der Industrie 4.0 und holt sich auch den Innovationspreis 2018.

Aber wie funktioniert das jetzt genau?

Neue Herstellungsverfahren, die Verlagerung der Produktionsstätten zum Konsumenten und die Vernetzung mit dem Kunden. So etabliert Adidas einen agilen Produktionsprozess.

Sie denken sich jetzt, agil schön und gut? Aber was hat das mit meinem Schuhkauf zu tun?

Ganz einfach! Durch die gesammelten Kundendaten kann der Schuh individuell speziell auf die Kundenbedürfnisse angepasst werden. Ja, das hört sich jetzt sehr allgemein an. Also verdeutlicht an einem Beispiel: Sie knicken beim Laufen immer mit dem Innenfuss ein. Ihr smarter Schuh zeichnet solche Auffälligkeiten auf, sendet Sie an den Hersteller – Achtung Thema Vernetzung! – und die schlaue Speedfactory produziert später bei Bedarf die Sohle so, dass sie sich an ihren Fuß besser anpasst.

Customer Centricity on point also!

Ein Bilderbuchbeispiel an smart factory und smart services. Kann man da noch einen drauf setzen? Adidas sagt ja! Durch die standortnahe Produktionsstätten werden nicht nur die Produktionszeiten verkürzt. Lange Transportwege mit hohen CO2 Ausstoß werden verringert. Und nicht nur das, auch setzt Adidas auf recycelte materialen wie Polyester oder Nylon.

WOW. Bei so viel Innovation bleibt uns fast die Spucke weg.

Wir ziehen unsren Hut Adidas und freuen uns schon jetzt auf den Schuh der Zukunft!