Wir bei Achtzig20 sind anders. Unser Team ist jung, kreativ und so vielfältig wie unsere Projekte. Wir denken um die Ecke – weil jeder in unserem Team eine eigene Geschichte zu erzählen hat. In „Auf einen Kaffee mit…“ triffst du auf einen der Menschen hinter Achtzig20.

Diesmal blicken wir in den Kopf und das Leben von Maxi. Du erfährst, was es mit Maxis ZDE auf sich hat, an welchen Stellen bei Achtzig20 er sein Psychologiewissen einsetzen kann und wie er Laufbegeisterten in Ingolstadt zu Höchstleistungen verhilft.

Du bist einer von mittlerweile drei Achtzig20-Mitarbeitern mit Psychologiehintergrund. Wolltest du mal Therapeut werden?

Maxi: Ja, ich hatte mich im Master auf klinische Psychologie und kognitive Neurowissenschaften spezialisiert. Damals habe ich im Bereich Hirnforschung gearbeitet und war kurz davor, eine Promotion zu beginnen. Aber dann hat sich die Tür in die Wirtschaft geöffnet – beim Abendessen über einen langjährigen Freund. Sonst würde ich jetzt wohl längst in einer Klinik arbeiten.

Was sind deine Aufgaben bei Achtzig20?

Maxi: Ich bin einerseits Team- und Projektleiter und andererseits arbeite ich – so wie jeder andere – ganz normal in Projekten mit, aktuell z.B. an einer App im Automotive-Bereich. Da programmiere ich nicht selbst, aber ich bin für das Anforderungsmanagement zuständig. Als Teamleiter betreue ich außerdem das Online-Marketing. Und ich kümmere mich um den Bereich Personal und Recruiting – von der ersten Kontaktanbahnung übers Interview bis zur Zusage.

 Vermisst du die reine Sportpsychologie manchmal?

Maxi: Nein, ich finde meine Themen an vielen Stellen bei Achtzig20 wieder. Ich würde behaupten, wenn ein Projekt scheitert, liegt es in den allermeisten Fällen an Beziehungen und Befindlichkeiten. Außerdem mache ich zusätzlich meine Sportpsychologieausbildung bei der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie. 

Wozu machst du denn eine Sportpsychologieausbildung?

Maxi: Ich will Nachwuchs- und Leistungssportler betreuen und coachen. Also in Einzelgesprächen die individuellen Themen aufarbeiten, z.B. Zielsetzungen, Leistungsmotivation oder Wettkampfangst,… Am Wochenende war ich im Trainingslager mit Kader-Triathleten.  

Wie schaffst du das alles neben dem Job?

Maxi: Klar, meine Tage sind voll. Die Theorieblöcke absolviere ich im Urlaub und die Praxiseinheiten oft am Wochenende. Ich kann mir keine fünf Stunden Freizeit pro Tag gönnen. Aber das brauche ich nicht, weil mir das, was ich mache, Freude bereitet.

Was steht nicht in deinem Lebenslauf? 

Maxi: Ich habe keinen aktuellen Lebenslauf. Einen Lebenslauf hat man doch nur, wenn man sich umorientiert, oder?

Stimmt.

Maxi (überlegt): …aber ich bin wirklich sehr strukturiert. Es gibt vermutlich keine Datei in meiner Ordnerstruktur, die nicht in einen Unterordner passt, sonst krieg ich die Krise. Ich könnte dir auf Abruf genau sagen, welches Dokument wo abliegt.

Sag mir eine Sache, die du im Zwischenmenschlichen bei Achtzig20 schätzt.

Maxi: Die Feedbackkultur. Wir sagen klar, wenn etwas passt oder nicht passt. Das ist für die Lernkurve extrem wichtig. Und unsere Werte an der Wand werden tatsächlich gelebt.

Apropos Werte, was ist Verantwortung für dich?

Maxi: Sich trauen, Entscheidungen zu treffen. Sich nicht zehnmal abzusichern, dann die Schuld abzustreiten und Ausreden zu suchen. Sondern hinter einer getroffenen Entscheidung zu stehen, sie zu begründen und zu verteidigen. Verantwortung geht mit Mut einher.

Dein erster Gedanke zu Ingolstadt?

Maxi: Heimatstadt.

 Auto, e-Scooter oder zu Fuß unterwegs?

Maxi: Wenn machbar zu Fuß

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?

Maxi: Ein Buch zur Entscheidungsfindung auf neuronaler Ebene und was äußere Reize damit zu tun haben. Und das „Café am Rande der Welt“. Das lese ich gerade zum zweiten oder dritten Mal.

Im „Café am Rande der Welt“ wird vom Zweck der Existenz gesprochen. Willst du deinen ZDE mit uns teilen?

Maxi: Mein ZDE hat viel mit anderen Menschen zu tun. Für mich geht es darum, die Möglichkeiten in meinem Leben zu nutzen, um Positives mit anderen zu teilen und anderen dabei zu helfen, sich selbst zu verwirklichen und glücklich zu sein.

 

Und wenn du nicht bei Achtzig20 oder auf Trainerausbildung bist?

Maxi: …dann mache ich selber Sport! Und ich bin Geschäftsführer der Donaurun GmbH. Wir unterstützen Leistungssportler im Bereich Sponsoring und Marketing. Außerdem bieten wir diverse Coachings, einen eigenen Podcast und einen kostenlosen Lauftreff – immer donnerstags um 18.30 Uhr, Treffpunkt ist die Kindervilla in Ingolstadt.

Ist das nur was für High Performer?

Nee, da kann jeder kommen! Wir gestalten die Übungen und Leistungsgruppen so, dass jeder entsprechend seines Niveaus gefördert wird.

 

 

Achtzig20 ist mehr als nur eine klassische Unternehmensberatung. Wir sind ein junges und innovatives Team, das zusammenhält und anpackt. Willst du Teil von Achtzig20 werden? Hier findest unsere aktuellen Stellenausschreibungen.

In „Auf einen Kaffee mit…“ war letzte Woche Lena zu Gast. Sie erzählt uns, warum sie als Soziologin zur Erklärvideoproduzentin von Achtzig20 wurde und wie sie sich für den Artenschutz der Bayern einsetzt.