Carpe Corona: Gemeinsam gegen den Corona-Kater 

von Kevin Reichelt

Wer das liest, ist zu Hause. Bestenfalls. Noch nie war es so wichtig allein zu sein. Damit sich niemand einsam fühlt und wir gemeinsam diese Krise nicht nur meistern, sondern sogar nutzen können, gibt es eine Kampagne. Carpe Corona. 

Freunde halten zusammen 

Von „Wir müssen helfen“ bis zu „Die Seite ist online“ dauert es da keine 24 Stunden. Gemeinsam – das ist die Einstellung, die es jetzt braucht. Gemeinsam Ideen entwickeln, gemeinsam die Ärmel hochkrempeln, gemeinsam alles ausarbeiten, gemeinsam das Ergebnis teilen.  

Vor allem mit unseren Freunden – und die, die es werden sollen und wollen. Denn wir wollen alle mit ins Boot holen. Die Unternehmen und Selbständigen, die in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten vor vielen ungelösten Aufgaben stehen.  

Für sie ist der Hashtag #carpecorona. Denn es gilt die Zeit nicht zu verfluchen, sondern auch zu nutzen. Ja, natürlich ist es eine Krise, eine große sogar. Aber wir haben sie schon, also brauchen wir nicht selbst die Krise kriegen.  

Deswegen wollen wir die Krise produktiv nutzen: Mit Tipps und Tricks für Unternehmer. Von rechtlichen Grundlagen über persönliche Ideen bis zu Online-Schulungen. Auf www.in-city.de und den Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram, YouTube) gibt es in den nächsten Tagen viel Content. Damit wir alle durch die Krise kommen – und dabei noch viel für die Zukunft lernen und ändern. 

Wie immer gilt: Folgt, abonniert, teilt. Es lohnt sich. 

#supportyourlocals – besonders in der Krise 

Um aber nicht nur die geschäftliche, sondern auch die persönliche Ebene miteinzubeziehen, gibt es einen zweiten Hashtag#dontgiveaclick. Wir wollen euch animieren, nicht ohne nachzudenken und nicht aus Langeweile nun online zu shoppen. Bitte auch nicht aus Frust und Laune.  

Seid solidarisch und kauft lokal. Geht gerade nicht? Natürlich geht das! 

Mit mySMILE bieten wir euch im Laufe der nächsten Tage die Möglichkeit, euch jetzt einen Gutschein eurer Lieblingsgeschäfte in Ingolstadt zu sichern. Diese könnt ihr nach der Krise einlösen – und helft gleichzeitig. Jetzt. Dort, wo es gebraucht wird.  

Alle Unternehmer, die dort ein Teil sein wollen, können sich per E-Mail an hello@my-smile-app.de wenden. 

Auf viele warten nun schwierige Wochen, da ist jeder Kunde ein Geschenk. Wenn wir zusammenhalten, kommen wir durch die Krise. Alle. 

Das gilt im übrigens genauso für Restaurants. Auch hier wollen wir helfen. Unter www.orderlocal.de geht ebenfalls in Kürze eine Plattform online, auf der sich Restaurants anmelden können. Viele nutzen die Zeit und haben zu einem Liefer- und/oder Abholdienst umgeschult. 

Wir wollen eine Sammelstelle liefern – und eine Bestellmöglichkeit bieten. Lieferando light sozusagen. 

Allgemein gilt: Wenn die Krise vorbei ist, ihr wieder rausgehen sollt und dürft  konsumiert! Konsumiert lokal, konsumiert Kultur, konsumiert Gastro. Wir haben eine wunderbare Bandbreite an sozialen und kulturellen Treffpunkten – nutzt sie. Seid der Fallschirm beim Sprung aus dem Flugzeug. 

Fünf einfache Tipps gegen den Corona-Blues 

Bleibt Zuhause. Wirklich. Macht das. Ihr dürft raus, wenn ihr müsst. Und damit ist nicht gemeint, dass ihr euch zum Grillen mit euren 50 besten Freunden am Baggersee trefft.  

Sondern wenn ihr Kinder habt und diese beispielsweise Fahrradfahren wollen. Kinder müssen raus, Hunde auch. Und ja, ihr dürft auch arbeiten. Ihr müsst euch nicht verbarrikadieren.   

Wenn ihr im Home-Office seid, seid trotzdem produktiv. Wenn ihr in den Arbeitsräumen seid, passt auf euch auf: Haltet Abstandwascht euch die Hände, fasst euch nicht zu sehr ins Gesicht. Wir müssen euch das nicht alles sagen.  

Hört einfach auf die Experten. Das solltet ihr eh immer, macht es wenigstens jetzt.  

Damit ihr nicht den Lagerkoller kriegt, haben wir fünf Tipps gesammelt. Es gibt aber noch weitaus mehr! 

  1. Macht Sport

Auch Zuhause könnt ihr einfache Übungen machen, euch bewegen. Ihr müsst nicht auf der Couch Wurzeln schlagen, bis euch ein Gabelstapler wieder losreißen muss. Schon mit dem eigenen Körpergewicht lassen sich viele Dinge anstellen: Liegestützen, Kniebeugen, Ausfallschritte und und undSeid aktiv!  

  1. Internet

Der Klassiker. Die Watchlist ist voll? Dann ab auf die Couch. Jetzt habt ihr endlich auch die Erlaubnis. Ohne schlechtes Gewissen, ohne Hintergedanken an wichtigere Dinge. Ob Filmeklassiker oder gehypte Serie – alles ist möglich. 

Das gilt auch für Spotify: Endlich mal Zeit, die aktuellsten Alben zu hören. Oder nutzt unzählige Mediatheken mit DokumentationenFilmenReportagen. 

Sind wir ehrlich: Wenn schon Krise, dann wenigstens in diesen Zeiten der unendlichen Möglichkeiten. Danke, Internet! 

  1. Zeit

Setzt euch mit euch selbst auseinander. Denkt nach, schreibt vielleicht eine Geschichte, malt etwas. Seid kreativ! Du wolltest schon immer Stricken lernen? Du findest die Russische Sprache interessant? Die Zeitschriften und Bücher haben schon eine zentimeterdicke Staubschichten? Wenn nicht jetzt, wann dann!? Trau dich was. Mach es einfach. 

  1. Spiele

Gerade für die Eltern: Holt die Spieleklassiker raus. Mau-Mau, Uno, Mikado, Kniffel, Mensch ärgere dich nicht. Oder ganz simpel: Stadt, Land, Fluss. Die Zeit vergeht immer schneller mit Spaß, vor allem wenn ihr gemeinsam Spaß habt. Auch wenn ihr verliert! 

  1. Telefon, Brief, E-Mail

„Ich habe es einfach nicht geschafft, mich zu melden. In letzter Zeit war immer so viel los.“ Schluss mit Ausreden. Denkt an FamilieBekannteVerwandte. Meldet euch mal wieder. Ihr müsst euch ja nicht gleich treffen, aber einfach mal wieder quatschen, austauschen, auf den neusten Stand bringen. Denkt an eure Großeltern, an eure alten Arbeitskollegen, an frühere Klassenkameraden vielleicht. Sonst meldet ihr euch doch eh wieder nicht. 

Mut statt Vermutung 

Zu guter Letzt ein kleines Video. Es ist eigentlich nur ein Text.  

Kein Text gegen die Corona-Krise, aber ein Text für Zusammenhalt, für ein Wir-Gefühl, für ein Miteinander - für uns. Es ist keine Zeit für Vermutungen, sondern für Mut. Nutzen wir die gewonnene Zeit. Carpe Corona." 

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Wie gesagt: Wir sind keine Weltverbesserer. Aber wir sind Optimisten und Mutmacher. Auch jetzt.