Einen Blogbeitrag schreiben: 
Einfach und doch so schwer

von Kevin Reichelt

Wörter sind im Marketing nicht wegzudenken. Denn neben schönen Fotos und hochwertig produzierten Videos braucht es auch die richtigen Texte. Eines der beliebtesten Marketingtools ist der Blog. Nur wie gehe ich das Ganze an? Und warum soll das überhaupt schwer sein? Sind doch nur Wörter. Oder?

Der Teaser ist also schon mal geschafft. Das ist bei einem Blog quasi das Schaufenster. Die Einladungskarte zum Weiterlesen und Drüberfliegen. Ein erster kurzer Einblick in das Thema, eine leichte, interessante Hinführung. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, ihr kennt das.

Zwischenüberschrift 1

Bereits vor dem Teaser eines Blogbeitrags steht aber schon ein bisschen Arbeit an: Recherche. Es bringt nämlich nichts, auf ein Thema (beziehungsweise die Tastatur) wild einzuprügeln. Ein Blogbeitrag muss gut strukturiert sein, eine Geschichte erzählen. So wie dieser die Geschichte der Entstehung eines Beitrags nachverfolgt.

Am besten eignen sich hierfür Zwischenüberschriften. Und zwar bessere und durchdachtere als unsere in diesem Fall.

Bildlich gesprochen: Zwischenüberschriften sind die Sprossen einer langen Leiter, an der sich der Schreibende entlanghangeln kann.

Zum einen gliedern diese das Thema schon in einzelne Bereiche auf und erleichtern das Schreiben, zum anderen sind Zwischentitel für die Übersichtlichkeit und Lesbarkeit ein großer Faktor.

Eine gute Richtlinie sind die W-Fragen:

  • Was
  • Wie
  • Wer
  • Wo
  • Wann
  • Warum
  • Woher

Die wohl wichtigste Frage neben den W-Fragen sollte im Vorfeld der Beitragserstellung beantwortet werden: Kann ich zu dem Thema genug schreiben, um einen ordentlichen Blogbeitrag und einen Mehrwert zu bieten?

Zwischenüberschrift 2

Es gibt keine Mustervorlage für einen Blog – genauso wenig gibt es eine Mustervorlage für das richtige Schreiben. Erstens ist das immer themen- und personenabhängig, zweitens beurteilt jeder Leser/jede Leserin einen Text auch subjektiv.

Von daher kann es keinen richtigen Text geben. Es gibt viele gute Lösungen und erfolgsbringende Herangehensweisen. Aber auch diese sind von Person zu Person unterschiedlich.

Wichtig ist aber definitiv: Beim Schreiben nicht ablenken lassen und nicht an Kleinigkeiten aufhalten lassen. Habe ich gerade ein Komma vergessen?

Der kreative Flow ist Kern des Schreibens. Wer einmal drin ist, sollte versuchen, diesen Status beizubehalten. Für Kommasetzung, Rechtschreibprüfung und weitere Nacharbeit ist noch immer Zeit.

Zwischenüberschrift 3

Steht der Text, kommt die Feinarbeit. Einzelne Sätze und Wörter werden nochmal auf Sinnhaftigkeit, Richtigkeit und Wirkung geprüft.

Vor allem aber steht nun die gestalterische Arbeit an. Denn nicht alle Leser werden Wort für Wort des Beitrags aufsaugen. Um das Querlesen zu erleichtern, bietet es sich daher an, wichtige Begriffe zu fetten oder kursiv zu gestalten.

Und wie du im oberen Teil schon gesehen hast:

  • Auch
  • Stichpunkte
  • sind
  • ein
  • gutes
  • Mittel,
  • damit
  • die
  • Übersichtlichkeit
  • gewahrt

Und auch nummerierte Listen können helfen,

  1. wichtige
  2. Inhalte
  3. schnell
  4. und
  5. einfach
  6. darzustellen.

Zwischenüberschrift 4

Natürlich gibt es viele Tipps, die einen Blog besonders gut werden lassen.

  • roter Faden
  • einfache, klare Sprache
  • praxisnahe, greifbare Beispiele
  • Mehrwert für den Leser
  • passende Fotos
  • weiterführende Links auf interne und/oder externe Seiten

Das alles gehört dazu – und es gibt noch viele weitere Dinge, die helfen können. Ein gutes Gimmick für jede Art von Text ist die journalistische Klammer. Diese besagt, dass das Ende den Anfang aufgreift – und damit dem Beitrag ein rundes Ende gibt.

Zwischenüberschrift 5

Bevor es darum geht, einen Blogbeitrag zu schreiben, muss ein Blog entsprechend durchdacht sein. Mit Zielgruppe, zeitlichem Rhythmus, festen Kategorien, Zeitaufwand und weiteren, firmenspezifischen Details. Auch Call-to-actions wie Terminvereinbarung, Personalsuche oder Kontaktaufnahme sollten eingeplant sein, um einen direkten Nutzen zu ziehen.

Klar ist: Ein Blog ist ein eigener Informationskanal, liefert Grundlage für Social-Media-Posts und Newsletter. Alles in allem bringt er eben Content. Gerade in Sachen SEO ist ein Blog ein wichtiges Zahnrad.

Damit wären wir auch wieder am Anfang: Beim Marketing. So einfach und doch so schwer. Sind ja nur Wörter. Oder?

Wenn du für dein Unternehmen auch einen Blog einführen willst – wir stehen dir gerne zur Seite. Der Blog ist nur eine unserer fünf Marketingsäulen. Melde dich, wir freuen uns drauf!